UK Battery Industrialisation Centre (UKBIC) und Fraunhofer FFB besiegeln Zusammenarbeit

Pressemitteilung /

Das britische UK Battery Industrialisation Centre (UKBIC) und die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB haben eine Absichtserklärung über eine künftige Zusammenarbeit beider Organisationen unterzeichnet. Während eines Besuchs führender Vertreter der Fraunhofer FFB in der Batterieentwicklungsanlage im englischen Coventry besiegelten beide Teams ihre internationale Kooperation.

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Jeff Pratt, CEO von UKBIC, und Jens Tübke, geschäftsführender Leiter der Fraunhofer FFB, besiegeln MoU.
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Die Teams von UKBIC und der Fraunhofer FFB verständigen sich auf eine langfristige Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Technologien zur Batteriezellproduktion.

Zu den Bereichen der Zusammenarbeit gehören die gemeinsame Beteiligung an der europäischen Forschung und Entwicklung in gemeinsamen Konsortien und strategisch wichtigen Projekten, die Entwicklung eines europäischen Fahrplans für die Batterietechnologie, der Austausch von bewährten Verfahren und Erfahrungen in der Zellproduktion sowie die Förderung von Innovation und Technologie bei der Herstellung von Batteriezellen.

Jeff Pratt, Geschäftsführer von UKBIC: »Wir freuen uns sehr über die Unterzeichnung dieser wegweisenden Vereinbarung zwischen den beiden Organisationen. Das MoU legt unsere Absicht fest, dass sowohl UKBIC als auch die Fraunhofer FFB in Zukunft enger zusammenarbeiten und den Weg für gemeinsame europaweite Projekte zur Beschleunigung der Batterieentwicklung ebnen werden.«

Professor Jens Tübke, geschäftsführender Leiter der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB, fügte hinzu: »UKBIC und die Fraunhofer FFB haben ein gemeinsames Ziel, nämlich Innovationen für eine effiziente und nachhaltige Batteriezellfertigung für die europäische Industrie bereitzustellen. Dies ist unsere gemeinsame Basis für die zukünftige Zusammenarbeit. «

Das UKBIC wurde im vergangenen Jahr vom britischen Premierminister Boris Johnson eröffnet, die Fraunhofer FFB wird derzeit in Münster aufgebaut. Der Schwerpunkt beider Einrichtungen liegt auf der Skalierung der Batterieproduktionstechnologie.

 

Hinweise für die Redaktionen:

Das UK Battery Industrialisation Centre (UKBIC) ist eine britische Entwicklungseinrichtung für die Batterieherstellung, die die Skalierung der Batterieproduktion und die Weiterbildung im Batteriesektor fördert. Die öffentlich finanzierte Einrichtung steht Herstellern, Unternehmern, Forschern und Lehrkräften offen und kann von jedem Unternehmen genutzt werden, das Batterietechnologien skalieren möchte – sofern diese Technologie dem Vereinigten Königreich grüne Arbeitsplätze und Prosperität bringen wird. Die hochmoderne Einrichtung – vom Premierminister als »Leuchtturm der Innovation und des Einfallsreichtums«
bezeichnet – wurde entwickelt, um die britische Industrie bei der Entwicklung von Batterietechnologien für die zukünftige Elektrifizierung zu unterstützen.

UKBIC wurde 2018 nach einem Wettbewerb unter der Leitung des Advanced Propulsion Centre mit Unterstützung von Innovate UK gegründet und im Juli 2021 von Premierminister Boris Johnson eröffnet.

Das Konzept der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB sieht eine Kombination aus Labor- und Produktionsforschung für unterschiedliche Batteriezellformate – Rundzelle, prismatische Zelle und Pouchzelle – vor. Die Mitarbeitenden der Fraunhofer FFB erforschen je nach Bedarf einzelne Prozessschritte oder die gesamte Produktionskette. Gemeinsam mit den Projektpartnern/-innen des Batterieforschungszentrums MEET der WWU Münster, des Lehrstuhls PEM der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich schafft die Fraunhofer-Gesellschaft in Münster eine Infrastruktur, mit der kleine, mittlere und Großunternehmen, aber auch Forschungseinrichtungen, die seriennahe Produktion neuer Batterien erproben, umsetzen und optimieren können. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Land Nordrhein-Westfalen fördern den Aufbau der Fraunhofer FFB im Rahmen des Projekts »FoFeBat« mit insgesamt bis zu 680 Millionen Euro.